Vor der Installation
- Android 10 oder neuer.
- Ein Handy oder Tablet mit 64-Bit-ARM-Prozessor (arm64).
- Etwa 670 MB freier Speicher für Parakeet, das empfohlene Sprachmodell auf dem Gerät. Andere Modelle brauchen eigenen Platz.
- Eine Internetverbindung, um Modelle zu laden und, falls du einen wählst, einen Clouddienst zu nutzen.
- Die Android-Spracherkennung als Engine braucht Android 13 oder neuer. Parakeet und die anderen Modelle auf dem Gerät laufen ab Android 10.
Hinweis
Über Google Play installieren
Öffne die TypeWhisper-Seite bei Google Play und tippe auf Installieren. Meldet Google Play, dass die App nicht mit deinem Handy kompatibel ist, prüfe Android-Version und Prozessor wie oben beschrieben.
So läuft die Einrichtung ab
Beim ersten Öffnen startet die Einrichtung von selbst. Sie hat sieben Schritte. Oben siehst du, wo du gerade bist, zum Beispiel „Schritt 3 von 7 · Spracherkennung“.
Mit Weiter und Zurück wechselst du zwischen den Schritten. Später beendet die Einrichtung sofort. Unter Einstellungen → Einrichtungsassistent kannst du alle Schritte jederzeit noch einmal durchgehen. Dabei wird nichts gelöscht.
Die sieben Schritte
1. Willkommen
Ein kurzer Überblick: Spracherkennung auf dem Gerät hält Aufnahmen auf deinem Handy, Profile machen aus Diktaten Nachrichten und E-Mails, und die TypeWhisper-Tastatur diktiert in jedes Textfeld. Tippe auf Los geht’s.
2. Sprache
Unter „Wähle, wie du sprichst“ wählst du die Sprache, in der du diktierst, oder Automatisch. Das gilt nur für die Spracherkennung, nicht für die Sprache der App. Ändern kannst du es später unter Einstellungen → Spracherkennung.
3. Spracherkennung
Du hast drei Möglichkeiten. Empfohlen ist Schnell und offline: Parakeet läuft nach einem einmaligen Download von etwa 670 MB auf deinem Handy. Tippe auf Modell laden; der Download läuft im Hintergrund weiter, während du fortfährst. Die Android-Spracherkennung nutzt die in Android eingebaute Erkennung und braucht keinen Download. Clouddienst nutzt Groq, OpenAI, ElevenLabs oder einen anderen Anbieter mit deinem eigenen API-Schlüssel, den du später unter Einstellungen → Cloud-Anbieter einträgst.
4. Zugriff
Tippe bei Mikrofon auf Erlauben. TypeWhisper braucht das Mikrofon für jede Aufnahme. Ab Android 13 kannst du außerdem Benachrichtigungen erlauben. Sie sind optional und zeigen die Aufnahmesteuerung und fertige Dateien. Hast du das Mikrofon schon einmal abgelehnt, heißt der Knopf stattdessen App-Einstellungen öffnen.
5. Tastatur
Tippe auf TypeWhisper-Tastatur aktivieren. Android öffnet seine Eingabe-Einstellungen, dort schaltest du die TypeWhisper-Tastatur ein. Android warnt, dass Tastaturen Eingaben lesen können; TypeWhisper schickt Audio nur an einen Clouddienst, wenn du einen auswählst. Zurück in der Einrichtung tippst du auf Tastatur wechseln und machst TypeWhisper zur aktiven Tastatur.
6. Bubble (optional)
Mit der Diktier-Bubble behältst du deine gewohnte Tastatur: Neben Textfeldern in anderen Apps erscheint eine kleine Bubble, die du zum Diktieren antippst. Tippe auf Diktier-Bubble einrichten, um den unten beschriebenen Hinweis zu lesen. Du kannst den Schritt auch überspringen und die Bubble später unter Einstellungen → Diktier-Bubble einschalten.
7. Ausprobieren
Tippe aufs Mikrofon, sprich den Beispielsatz und tippe noch einmal. Der Text erscheint darunter und landet im Verlauf. Ist das Sprachmodell noch nicht geladen, zeigt dieser Schritt statt des Mikrofons den Download. Mit Fertig schließt du die Einrichtung.

Diktier-Bubble einschalten
Die Bubble nutzt den Bedienungshilfedienst von Android. Bevor etwas eingeschaltet wird, zeigt TypeWhisper den Dialog „Diktier-Bubble: Zugriff über Bedienungshilfen“. Dort steht, was die Bubble liest: den Namen der App, die du gerade nutzt, in Browsern die Domain der geöffneten Seite, das Textfeld, in dem du schreibst (Text, Cursorposition und Feldtyp), und wo Fenster wie die Tastatur auf dem Bildschirm liegen.
Diese Daten werden nur auf deinem Handy verwendet. Sie werden nicht gespeichert und weder an TypeWhisper noch an andere gesendet. Das Mikrofon startet erst, wenn du die Bubble antippst.
Hinweis lesen
Tippe auf Zustimmen und aktivieren, um fortzufahren, oder auf Nein, danke, wenn die Bubble aus bleiben soll.
Dienst in Android einschalten
Die Android-Bedienungshilfen öffnen sich. Schalte dort Diktier-Bubble ein und bestätige die Abfrage von Android.
Status prüfen
Zurück in TypeWhisper zeigt die Einrichtung „Die Diktier-Bubble ist an.“ Ist der Dienst noch aus, tippe auf Bedienungshilfen öffnen.

Optional nach der Einrichtung
- Füge die Kachel Diktieren zu den Schnelleinstellungen oder das TypeWhisper-Widget zum Startbildschirm hinzu, um von überall ein Diktat zu starten.
- Halte das App-Symbol gedrückt, um die Verknüpfungen Diktieren, Letzte kopieren und Datei transkribieren zu nutzen.
- Öffne Einstellungen → Assistent-Geste und wähle TypeWhisper als Assistent-App, um mit der Assistent-Geste zu diktieren, zum Beispiel durch Halten der Ein-/Aus-Taste.
- Trag Namen und Fachbegriffe im Tab Wörterbuch ein, damit sie richtig erkannt werden.
- Öffne Einstellungen → KI-Schreiben und tippe auf Schritt für Schritt einrichten, wenn Profile aus Diktaten Nachrichten, E-Mails oder Übersetzungen machen sollen.
- Unter Einstellungen → Spracherkennung wählst du eine andere Engine oder lädst weitere Modelle auf das Gerät.